An diese neuen Fahrten werden auch die Nachtbusse Hochtaunuskreis angepasst. Die Linie n32 aus Frankfurt nach Bad Homburg wird künftig wegfallen, die Homburger Stadtteile werden von Stadtbussen angefahren. Die Nachtbusse n31 und n35 werden nur noch die Oberurseler bzw. Friedrichsdorfer Stadtteile verbinden. n34 und n261 sind nur zeitlich an die S-Bahnen angepasst worden.

Die Junge Union begrüßt diese Neueinführung der Fahrten. „Es freut uns, dass diese langjährige Forderung der JU endlich in Erfüllung gegangen ist. Das ist ein großartiges Angebot für junge Leute aus dem Vordertaunus“, erklärt der stellvertretende JU-Bundesvorsitzende und Vorsitzender der Verbandsversammlung des Verkehrsverbands Hochtaunus (VHT) Roland Mittmann (Bad Homburg). Doch die Erweiterung von S4 und S5 in die Nachtstunden darf nach Meinung der JUler nur der Anfang bleiben. „Wir plädieren weiter dafür, dass auch Nachtfahrten nach Königstein und ins Usinger Land eingeführt werden“ erklärt der JU-Kreisvorsitzende Cornelius Linden (Neu-Anspach). Auch dort gebe es viele junge Leute, die gerne abends mit Freunden zum Feiern oder Essengehen in die Stadt fahren würden – aber für die Heimfahrt derzeit entweder auf teure Taxis oder lang fahrende Nachtbuslinien angewiesen seien. Ähnliches gilt für Königstein, wohin die letzte Bahn schon um 0:47 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof abfährt. Auch hier müssen dringend Lösungen gefunden werden, da sind sich Mittmann und Linden einig. Nur so könne der Hochtaunuskreis auch für junge Menschen zukunftsfest gemacht werden.

In diesem Zuge müssen auch dringend die S-Bahn-Verlängerung ins Usinger Land sowie die Verbesserung der ÖPNV-Anbindung von Schmitten, etwa durch Kleinbusse oder Taxigutscheine, in Angriff genommen werden. Die Junge Union hofft auch hier auf eine schnelle Einsicht und kurzfristige Angebote von RMV und VHT – die jungen Leute im Hochtaunuskreis würden es Ihnen danken.

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