Die Usinger Neue Presse berichtet über unseren Frühlingsempfang:

Die Ordnungsziffer „1.“ sagt schon alles: Die Junge Union Hochtaunus will künftig jedes Jahr zu einem Frühjahrsempfang einladen. In diesem Jahr hatte er außer der Auftaktfunktion noch einen weiteren Zweck: Die JU läutete den Landtagswahlkampf ein und holte sich mit der Landesministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Lucia Puttrich, prominente Unterstützung. Puttrich betonte, wie vor ihr schon der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsspitzenkandidat Jürgen Banzer und der Parlamentarische Geschäftsführer der Landtagsfraktion, Holger Bellino, wie wichtig die Junge Union für Wahlerfolge der CDU ist. Über die Junge Union erreiche die CDU Menschen, die sie selbst kaum erreiche. Auch Banzer sagte, die CDU brauche eine verantwortungsvolle, engagierte Junge Union und ihren Rat, sei sie doch an den jüngeren Wählern viel näher dran. Das falle vor allem im direkten Vergleich mit den Jusos ins Auge, die vor der GroKo-Entscheidung dazu aufgerufen hätten, der SPD beizutreten, um destruktiv abzustimmen und bei Nichtgefallen hinterher wieder auszutreten.

Ähnlich sieht das auch Bellino: Die SPD habe durch die Aktion der Jusos zwar an Mitgliedern gewonnen, am Ende aber trotzdem mit großer Mehrheit für die Koalition gestimmt. Am Ende des Jahres werde sich zeigen, wie viele Neumitglieder dann noch da sind. Augenzwinkernd schoss der Neu-Anspacher dann noch einen Pfeil gegen die ehemalige Kreisstadt Usingen ab. Vermutlich wäre die Ministerin, anders als in Usingen, in Anspach pünktlich zum Empfang erschienen. Anspach habe einen Flugplatz, den sie als Hobbypilotin kenne. Puttrich dagegen gefiel es in Usingen aber sehr gut. Und wenn man ihr nicht die falsche Adresse genannt hätte, wäre sie auch pünktlich in der Hugenottenkirche angekommen.

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